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viele Fragen zu (SuSE) Linux wurden hier schon beantwortet. Viele werden immer und immer wieder gestellt. Damit beide Seiten es einfacher haben, gibt es diese Rubrik. Hier werden die Lösungen zu den häufigsten Fragen angeboten und auch so mancher Tipp.
Bitte erst lesen und auch die Forensuchfunktion benutzen. Erst wenn keine passenden Antworten zum Problem gefunden werden,Frage stellen . Bitte nicht hier an dieser Stelle in der Rubrik Tipps und Tricks !! Hier werden die Fragen ignoriert und auch ggf. gelöscht um diese Rubrik übersichtlich zu halten.
Zur Fragestellung:
Je mehr Informationen gegeben werden, um so qualifizierter kann die Antwort ausfallen. Es erspart auch unnötiges Rückfragen. Alle die in diesem Forum auf Fragen antworten, machen dies in ihrer Freizeit, nach bestem eigenen Wissen. So kann die Beantwortung auch schon mal dauern oder auch den Problempunkt nicht treffen.
Danke für das Verständnis
Dr. SuSE
QUALIFIZIERTE BEITRÄGE SIND GERNE WILLKOMMEN! _________________________________________________________________________ Historisches
Wie alles begann
Am 25. August 1991 kündigte ein damals noch unbekannter finnischer Informatikstudent namens Linus Thorwalds in der Newsgroup comp.os.minix sein Vorhaben an
Linus Benedict Torvalds 26 Aug. 1991 08:12 Newsgroups: comp.os.minix Von: torva...@klaava.Helsinki.FI (Linus Benedict Torvalds) – en Datum: 25 Aug 91 20:57:08 GMT Lokal: So 25 Aug. 1991 22:57 Betreff: What would you like to see most in minix?
Hello everybody out there using minix -
I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things). I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)
PS. Yes - it's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs.It is NOT portable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(.
Am 17. September 1991 stellte er dann Linux 0.01 auf einem öffentlichen FTP-Server zum Download zur Verfügung. Der Quellcode für das neue Unix-Betriebssystem umfasste 241 KByte und das Makefile war 96 Zeilen lang. Dabei waren noch eine Bash und einige Tools wie der GNU C-Compiler als Binärdateien. Seit der Version 0.12 steht der Linux-Kernel unter der GNU General Public License. Der ersten fehlerfrei lauffähigen Version wurde die Versionsnummer 1.0 zugewiesen. Sie wurde im März 1994 an der Universität Helsinki vorgestellt. Es war mit die erste Version, auf der das X-Window-System lief, und die eine vollständige Implementation von TCP/IP aufwies, also internettauglich war.
Die Geschichte nahm ihren Lauf, bis heute. Internet, Email und vieles mehr, nur weil ein finnischer Student eine Idee hatte.
Firmengeschichte der Gesellschaft für S oftware u nd S ystem E ntwicklung
S.u.S.E. LINUX wurde im September 1992 von Roland Dyroff, Burchard Steinbild, Hubert Mantel und Thomas Fehr als "Gesellschaft für Software u nd Systementwicklung mbH" gegründet. 1996 wurde Jurix von Florian LaRoche in SUSE 4.2 integriert und 1997 eröffnete SuSE ein Büro in Oakland, Kalifornien, USA, das sich allerdings aufgrund der damaligen dünnen Rücklagen (3 Mio. Dollar) nicht lange hielt. 1998 zog der Hauptsitz von Fürth nach Nürnberg um. Dezember 1998 wurde der Firmenname in SuSE geändert. Am 25. November 2002 wurde Richard Seibt neuer CEO von SUSE, der im April 2005 wieder ausgeschieden ist. Die Ursprünge der Distribution selbst sind bei Slackware zu finden. Novell gab am 4. November 2003 die Übernahme der SUSE LINUX AG zum Preis von 210 Millionen US-Dollar bekannt. Die Transaktion wurde am 13. Januar 2004 abgeschlossen. Novell möchte durch die Beteiligung an SUSE wieder stärker auf dem Markt für Betriebssysteme aktiv sein, nachdem es um das eigene Betriebssystem Novell NetWare recht still geworden war. Daraus resultierte auch die Umfirmierung der SUSE LINUX AG in die Gesellschaftsformen SUSE LINUX GmbH und SUSE LINUX Products GmbH. Die SUSE LINUX GmbH (vormals: SUSE LINUX AG) hat heute 6 nationale und 4 internationale (USA, Tschechien, Großbritannien und Italien) Niederlassungen.
Installation per yast, wenn die Installationsquellen hinzugefügt worden sind
Avidemux starten
Mpeg oder Divxdatei laden. Stream wird importiert ( dauert ein paar Minuten )
Nun kann man per Schieberegler durch den Film wandern und schauen wo die unerwünschte Werbung steckt.
In der Werkzeugleiste befinden sich zwei Reiter mit A und B betitelt. Damit setzt man die Schnittmarken
Am Ende der Werkzeugleiste sind in aktuellen Avidemuxversionen zwei recht hilfreiche Buttons. Damit kann man automatisch die Schnttmarke suchen lassen ( vorwärts und rückwärts vorwärts klappt, komischer Weise, erheblich besser ). Die meisten Sender wie RTL, SAT 1 und Co. senden kurz vor dem Werbeblock ein schwarzes Bild, welches man beim normalen Fernsehen wegen der Trägkeit unserer Augen nicht mitbekommt. Dieses schwarze Bild gilt es zu finden.
Dazu mit dem Schieberegler bis ganz kurz v o r den Webeblock navigieren. Den vorletzten schwarzen Button in der Werkzeugleiste klicken. avidemux sucht nun die schwarze Austastlücke. Ist die gefunden A klicken um die Startschnittmarke festzulegen. Zum Ende des Werbeblocks mittels Schieber unter dem Vorschaubild navigieren. Wieder den schwarzen Button von eben klicken. Ist die Austastlücke gefunden B klicken. Nun ist das auzuschneidende Teilstück markiert. Entf - Taste drücken, Werbeblock wird entfernt. Nun mit dem nächsten Werbeblock weitermachen bis alle raus sind.
Dann IN DER MENÜLEISTE auf FILE->SAVE->SAVE VIDEO klicken !!
avidemux fragt save a copy ?
klar doch... Nun noch Zielverzeichnis und neuen Dateinamen angeben und den Kodierungsprozess abwarten.
Das Ergebinis kann man sich mit kaffeine u.s.w. anschauen und dann, wenn alles okay ist, mit devede zur DVD aufbereiten lassen.
Wichtiger Hinweis beim Setzen der Schnittmarken:
Es gibt P Frames und I Frames im laufenden Video
P Frames enthalten das Bild und Tonmaterial selbst,
I Frames die Informationen ( quasi das Inhaltsverzeichnis )
über das Bildmaterial wie Anzahl der Bilder eines Films, Farbwerte u.s.w.
Beim Setzen der Schittmarke IMMER auf DEM I-Frame schneiden ( wird in der Statusleiste von avidemux angezeigt ), sonst klappt es nicht einen funktionierenden Film zu schneiden weil die Infos zum Bildmaterial fehlen. Spätestens devede wird bei Missachtung dieser Regel sich weigern den Film zur Videodvd zu kodieren.
Noch was: Beim Schneiden wird das Ausgangsmaterial n i c h t verändert! Alle Schnitte und Manipulationen am Film finden im Arbeitsspeicher statt. So kann man bei Misslingen der Geschichte einfach wieder von vorne anfangen.
Wer noch Spaß daran hat die Senderlogos zu entfernen, sollte sich gezielt mit transcode auseinandersetzen ( manpages ). Transcode muss natürlich installiert sein.
Mit Devede zur DVD
Nach hinzufügen der Installationsquellen in yast, lässt sich Devede einfach per yast installieren. Mit dem Programm erstellst Du komfortabel aus unterschiedlichen Videodateien Filme, die sich auf einem herkömmlichen DVD-Player abspielen können.
Das Programm ist in der Lage, DVDs und VCDs oder SVCDs aus Videodateien zu erstellen, die von Mplayer unterstützt werden.
Das Programm benötigt für die Bearbeitung Mplayer, Mencoder ( Bestandteil des Mplayerpakets), DVDAuthor, VCDImager und MKisofs. Diese Pakete müssen ebenfalls installiert sein. Die aktuelle Version spricht nun auch deutsch.
Das Ergebnis lässt sich dann mit dem Brennprogramm K3B auf DVD brennen. Mit koverartist erstellt man dan noch flugs die Label.
Have a lot of fun........
« Laatste verandering: 09.05.07, 23:29:23 door Dr. SuSE »
Das RPM alleine reicht nicht. stelle sicher das folgendes installiert ist:
gcc komplett ( alle Dinge die ggc im Namen haben ) make libtool autoconf automake
kernel-source (GLEICHE VERSIONSNUMMER WIE LAUFENDER KERNEL!!)
Solltest Du zwischenzeitlich schon mal den Kernel per Y O U ( YAST ONLINE UPDATE )erneuert haben, musst Du den Schritt nach der Installation des Kernel-Source-Pakets wiederholen um die Versionen in Einklang zu bringen!!!
Hast Du die Voraussetzungen geschaffen gehts an die Konfiguration.
Drücke:
STRG+ALT+F2
login: root passwort DAS ROOTPASSWORT
Welcome to SuSE LInux bla bla bla
Tippe:
cd / ENTER
cd /usr/src/linux ENTER
make cloneconfig ENTER
make prepare ENTER
cd / ENTER
cd /usr/bin ENTER
./vmware-config.pl ENTER
Folge den Anweisungen
Ist alles erfolgreich verlaufen drücke ALT+F7 um zur grafischen Oberfläche zurückzukehren.
Lege Dir ein Desktopicon an ( rechte Maustaste ->Neuerstellen-> Verknüpfung zu Programm )
(Reiter Programme ) Befehl: vmware
Klicke auf erweiterte Optionen
aktiviere : Als anderer Benutzer ausführen tippe root in die dafür vorgesehene Zeile
klicke ok
( vmware läuft nicht mit normalen Userrechten)
Starte Vmware und folge den Bildschirmdialogen
Viel Spass damit
« Laatste verandering: 21.04.06, 02:25:42 door Dr. SuSE »
GRAFIKKARTENTREIBER INSTALLIEREN, KONFIGURIEREN UND TUNEN
Alle nachfolgenden Tipps greifen nur wenn Die Herstellertreiber erfolgreich installiert wurden!!
****************************
Die ATI-Tools fgl_glxgears,fireglcontrol und fglrxinfo werden mit dem Treiberpaket installiert, fgl_glxgears testet die 3D Funktionalität. Das Tool fglrxinfo gibt Infos über den Treiber aus und fireglcontrol, nicht schwer zu erraten, ist das von Windows her gewohnte Kontrollpanel. Öffne eine Konsole und tippe den gewünschten Toolnamen ein.
Noch ein paar Tipps:
um die 3D-Funktionalität zu prüfen Konsolenfenster öffnen und
fgl_glxgears eingeben ENTER
Nun sollte sich ein Würfel mit routierenden Zahnrädern zeigen.
Wenn man dann noch ( nach dem man den Würfel wieder beendet hat )
glxinfo | grep rendering ENTERTASTE eingibt, sollte diese Ausgabe kommen:
direct rendering: Yes
Herzlichen Glückwunsch, aber man kann es noch besser machen
Tuningoptionen: _______________
Der TV-Ausgang **************
Den TV-Ausgang über den Composite Anschluss der Grafikkarte zu benutzen stellt mit den ATI-Treibern kein großes Problem da. Hierzu muss der Fernseher entsprechend verkabelt werden und die XF86Config Datei wie folgt ( ergänzend zum SuSE Readme) angepasst werden:
Am Wichtigsten sind die Optionen NoTV sowie TVStandard, drum sind sie auch im SuSE Readme angegeben. Mit den darunterliegenden Werten lässt sich die Bildgröße (Breite und Höhe, sowie die Position des Bildes in Bildpunkten angeben. Es empfiehlt sich, dies erst einmal auf 0 zu belassen und sich das Ergebnis am Fernseher anzuschauen, um dann gezielt anpassen zu können. Je nach angegebener Anzahl der Bildpunkte wird das Bild entsprechend verändert.
Der Fernseher verhält sich so wie ein zweiter Monitor. Damit man nun nicht immer den Xserver neu starten muss, gibt es ein hilfreiches grafisches Frontend von ATI ( welches schon mit dem Treiberupdate installiert wurde, aber nirgends erwähnt wird ) .
Dazu Konsole öffnen und
fireglcontrol ENTER eingeben
und Gewünschtes zusammenklicken.
Das "scharfe" Bild ****************** Kantenglättung, das FullScreen AntiAliasing (FSAA) einschalten
Dazu mit dem Lieblinseditor als Root die Datei XF86config bearbeiten und folgendes hinzufügen:
Option "FSAAScale" "0" # <-Mögliche Werte: 0, 2, 4 oder 6 ........ ........ End Section
Es sind die Werte 0 (FSAA aus), 2, 4 oder 6 möglich. Es gilt: je höher der Wert, je besser die Bildqualität. Doch beeinflusst diese Einstellung sehr stark die Grafikperformance. Mit fgl_glxgears kann man die Performance prüfen. Dabei auf die Zahlen achten, welche im Terminalfenster ausgegeben werden. Nach jeder Änderung muss der X-Server neu gestartet werden. ( Als User abmelden und wieder anmelden reicht völlig aus ).
Wichtiger Hinweis: ****************** Wenn man so tief in die Konfiguration eingreift, ist das SuSE-eigenen Konfigurationstool sax2 für die Zukunft absolut tabu. Sax2 kennt die Optionen nicht und setzt alles wieder zurück, so dass man von vorne beginnen muss.
nachdem nun die ATI-User wissen wie sie ihre Karte tunen, sollen auch die Nvidia-User erfahren, wie sie das Letzte aus ihrer Karte quetschen können.
Zuerst einmal muss das neueste Nvidia pkgrun-Paket installiert sein.
Nur dazu noch ein kleiner Tipp:
Falls der Nvidia-Installer meckert, dass ein NVIDIA-Treiber installiert sei, gibt man an der konsole als Root folgendes ein:
rmmod nvidia
Dann Installation des Treibers wiederholen
Hat alles geklappt
der Treiber ist mit
sax2 -m 0=nvida
eingebunden und die Grafikkausgabe funktioniert wie bisher, dann gehts ab zum Tuning
Ergänze als Root mit einem Editor deiner Wahl die xorg.conf (X86config) in der Section "device" in /etc/X11/
um folgende Optionen:
VideoRam 131072 #( = 128 MB oder was die Karte echt an Speicher hat !! )
Option "NvAgp" "1" #<-Löst in der Regel das AGP-Problem mit 8x
Option "DigitalVibrance" "3" #<- macht das Bild gestochen scharf
Option "NoLogo" "1" <- Unterdrückt das Nvidialogo beim Start
Section "Module"
Load "dri" #<-(sonst keine Digital Rendering -Funktionen !)
Einfrieren des Rechners ( nicht weil es zu kalt ist )
Falls Du des öfteren ein rätselhaftes Einfrieren des Rechners erlebst, dann kann das entweder am Athlon oder Pentium liegen ( eher unw.....einlich ) oder am aktivierten AGP der Grafikkarte. Das bedeutet, dass der Treiber noch nicht die AGP-Schnittstelle ansprechen kann und es dabei dann Probleme gibt.Überprüfen, ob das AGP-Modul im Kernel geladen ist, indem man als Root
lsmod
ausführt und nach dem
agpgart
Modul sucht. Auch sollte DRI nicht im Kernel enthalten sein,( ist bei SuSE auch nicht der Fall ) da NVIDIA sein eigenes mitbringt.
Mögliche Optionen : ++++++++++++++
* Option "NvAgp" "0" ... deaktiviert den AGP Support komplett ( wenn es garnicht klappt )
* Option "NvAgp" "1" ... der NVIDIA AGP Support wird benutzt, wenn es möglich ist ( empfohlen )
* Option "NvAgp" "2" ... der Kernel-AGP Support wird benutzt (nicht empfehlenswert )
Option "NvAGP" "3" ... erst den Kernel-AGP versuchen, wenn es nicht geht, benutzt der Treiber den NVIDIA-AGP
"Option" "3" ist per default eingestellt und sollte abgeändert werden auf "1".
NVIDIA-AGP sollte immer dem Kernel-AGP vorgezogen werden!
Digital Vibrance Control *****************
Es ermöglicht ein schärferes Bild und reichhaltigere Farben. Diese Funktion ist auf den Chipsätzen GeForce2 MX (200/400), GeForce2 Go, Quadro2 MXR/EX, Quadro2 Go, nForce, GeForce3 und Ti Varianten, Quadro DDC, und allen GeForce4 und Quadro4 Varianten verfügbar.
Sax2 ist dann natürlich out!! sonst werden die Optionen wieder überschrieben.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Hinweis zu Boards mit via-Chipsatz und AGP-Problemen:
Man kannt bei VIA-Motherboards den 4x AGP Modus aktivieren, indem man das Nvidia Kernelmodul nach der Installation des Nvidiatreibers mit folgender Option lädt :
rmmod nvidia <- geladenes Modul zuerst entladen
dann
modprobe nvidia NVreg_EnableVia4x=1
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ergänze die Datei .bashrc in Deinem Homeverzeichnis mit deinem Lieblingseditor z.B. Kate damit die Optionen beim KDE-Start automatisch geladen werden.
Wer noch KDE3.4 benutzten sollte, muss noch per yast alle Cyrus-sasl Pakete installieren, sonst klappt der Mailversand mit einigen Providern nicht, z.B. gmx.de
Erweiterte Konfiguration von Kmail:
Identitäten in Kmail:
Kmail ist in der Sache ein Chamelion. Es kann beliebige Identitäten annehmen. Wenn Du die Konfiguration zu den Identitäten näher beleuchtest, siehst Du folgende Felder:
Reiter ALLGEMEIN
Ihr Name: Da kommt der Name rein, den Kmail übermitteln soll
Organisation: Kann leer beleiben oder reinschreiben was Du denkst
Emailadresse: die muss real sein z.B. fred@gmx.de und zum Provider passen, den Du Im Feld spezielle Versandart einträgst, siehe weiter unten.
Reiter ERWEITERT
Antwortadresse: kann leer bleiben oder eine Emailadresse für die Rückantwort z.B. info@fred2.de eintragen
Blindkopieadressen: wie vor
Wörterbuch: Standardwörterbuch für die Rechtschreibprüfung auswählen, ggf. passendes aspell paket per yast nachinstallieren
Ordner für versandte Nachrichten: Hast Du spezielle Ordner in Kmail angelegt ( Rechtsklick auf die Ordner im Kmail Hauptmenü), kannst Du hier auswählen, wo Kmail die versandten Nachricht ablegen soll.
Entwurfsordner: wie vor
spezielle Versandart: hier kommt der Provider rein, über den die Mail verschickt werden soll. z.B. freenet.de , web.de u.s.w. Ist eigentlich das wichtigste Feld, wenn Du mehrere Provider hast. Die müssen vorher aber im Reiter Konten-Versand definiert worden sein, sonst kannst Du hier nichts auswählen. Die Namen der Einträge müssen konform laufen. Hast Du in Versand z.B. für die Versandart web.de angegeben, musst Du hier den gleichen Namen eintragen, der in der Liste der Versandadressen steht.
Reiter Signatur und Bild: selbsterklärend
Wenn Du nun mehrere Identitäten angelegt hast, kannst Du bei der Mailerstellung aus den Identitäten wählen. Automatisch wird die passende Signatur in die Mail eingetragen, sofern hinterlegt und der Provider für den Mailversand ausgewählt.
Kmail kann ne ganze Menge guter Dinge. Wenn Du Ordner anlegst, kannst Du die Mails auch gleich einsortieren lassen. Bei der Anlage der Mailkonten ( Konten -> Empfang ) kannst du gleich den Zielordner worin die eingehende Mail abgelegt werden soll, auswählen.
Spambehandlung:
Die Pakete spamassasin und bogofilter per yast installieren.
Dann in Kmail Extras klicken ->Antispam Assistent und dem Dialog folgen.
In der Menüleiste siehst Du einen grünen Ball und einen grünen Haken. Mit dem grünen Ball markierst du unerwünschte Mail. Kmail lernt die Adressen, so dass diese zukünftig gleich im Mülleimer landen. Solltest Du dich einmal geirrt haben, hebst du mit dem grünen Haken die Spammarkierung wieder auf. Der Mülleimer wird automatisch beim Schliessen von Kmail gelöscht ( ist im Konfigurationsmenü abschaltbar ).
Antivir:
Möchtest Du für Windowsuser die Dienstleistung erbringen Viren zu vernichten, musst Du das Paket clamav mit yast installieren. Aktivierst Du anschliessend im Menü-Extras den Antivirus Assistenten, werden die Mails zukünftig auf Viren geprüft. Damit die Virensignaturdatei immer aktuell ist, muss auch clamav und freshclam in yast ->System-> Runleveleditor-> Expertenmodus in Runlevel 3 und 5 aktiviert werden. Als Linuxuser kannst du diese Systembremse aber mit ruhigem Gewissen weglassen. Die Viren funktionieren nur bei Windowssystemen. Für Linux gibt es keine dieser Bösewichter mehr. Der Letzte seiner Art wurde Anno 2003 gesichtet. Von den insgesamt 41 bekannten Linuxviren kann durch die zwischenzeitlich getroffnenen Massnahmen seitens der Kernelprogrammierer, zum Leidwesen der Antivirsoftwarehersteller, keiner mehr Schaden anrichten. Zum Vergleich: Unterdessen sind für Windows über 200.000 dieser "kostenlosen Zusatztools" erschienen.
« Laatste verandering: 14.01.07, 16:14:21 door Dr. SuSE »
Konfiguriere Dein von Linux unterstützes Modem per yast
lege ein symlink an vom tatsächlichen Modemport z.B. /dev/ttyS1 auf /dev/modem
Starte die Hylafaxkonfiguration mit:
faxsetup
Beachte auch die Doku zu hylafx. Die findest Du in /usr/share/doc/packages/hylafax
ISDN:
geht nur vernünftig mit einer Fritzcard.
dazu capi4hylafax installieren und per yast karte konfigurieren.
Wenn Du einfach nur faxen möchtest, gehts per ISDN auch mit der normalen isdn capisuite. In dem Fall brauchst Du Hylafax nicht. Hylafax ist ein Faxserver für ein Netzwerk um von vielen Plätzen faxen zu können, auch von Windows aus.
Kurztipp: DVD-und Multimediawiedergabe mit openSUSE
Kaum war der Download fertig, die DVD gebrannt da, machte es sich die SUSE auch schon auf meinem Notebook gemütlich. Nach der Installation unserer SUSE fördert das testweise Einlegen einer DVD eine winzige Unzulänglichkeit des installierten xine/kaffeine-Gespanns zutage, denn Film-DVDs lassen sich ohne manuelles Feintuning nicht wiedergeben. Novell sollte man dafür allerdings keinen Vorwurf machen, denn gegen lizenzrechtliche und gesetzliche Einschränkungen können die Novellis nichts ausrichten.
Bei allem Verständnis dafür will man natürlich nicht freiwillig auf die DVD-Wiedergabe verzichten, nur weil es noch keine der etablierten Firmen (Intervideo, Cyberlink und Co.) für nötig erachtet hat, einen out-of-the-box SoftwareDVD Player für Linux zu vermarkten. Glücklicherweise ist das aber auch gar nicht nötig; wenn keiner der Linux-Community hilft, hilft sie sich eben selbst.
Sind die Installationsquellen aus dem Beitrag >Installationsquellen in yast hinzufügen....< hinzugefügt, installiert man sich folgende Programme: 1. speex (wird von libxine benötigt) 2. vlc 3. libogg 4. libvorbis 5. libxine1 6. libxine1-aa 7. libxine1-arts 8. libxine1-dvb ( nur bei Verwendung einer DVB-T/S/C Karte USB-Stick ) 9. libxine1-jack 10. libxine1-directFB 11. libxine1-sdl 12. libxine1-xvmc 13. xine-ui 14. gxine 15. mplayer 16. mplayerplug-in ( für den Browser ) 17. x264 18. kmplayer 19. faac 20. faad 21. ffmpeg 22. mpeg2dec 23. libquicktime 24. a52dec 25. divx 26. transcode 27. vcdimager 28. sox 29. normalize 30. vamps 31. emovix ( bis Suse 10.1 im Packman Repo enthalten ) 32. mjpegtools 33. xvid 34. w32codec-all 35. fame 36. libmp4v2 37. toolame 38. lame 39. libmac 40. libmatroska 41. mkvtoolnix 42. musicman 43. mad 44. dvdisaster 45. cpdvd ( optional, damit kopiert man eine DVD auf die Festplatte )
Im Fall von Xine, dem eigentlichen Wiedergabeprogramm unter der Haube von kaffeine, hilft einem zur DVD-Wiedergabe auch die Installationsquelle Packman nur bedingt, denn die libdvdcss zum Entschlüsseln kopiergeschützter DVD Inhalte findet sich auch hier aus Lizenz-und Urheberrechtsgesetzgründen nicht. Ohne diese lassen sich leider nur unverschlüsselte DVDs mit einem Linuxsystem abspielen. Da sich, wie wir nun festgestellt haben, ohne libdvdcss verschlüsselte DVDs nicht per kaffeine, mplayer und Co. wiedergeben lassen, müsste man einen Abstecher zu www.google.de/linux unternehmen und nach libdvdcss-1.29-1.i386.rpm suchen, um dieses Problem zu beseitigen.
In jedem Fall ist es eine gute Idee, nach dem Installieren aller hier genannten Libraries und Programme auch gleich noch die aktuelle Version von kaffeine zu installieren.
Und spätestens wenn man dann die erste DVD eingelegt hat und kaffeine sie ruckelnd und widerwillig darstellt, ist es an der Zeit, den DMA-Modus des DVD-Laufwerks zu überprüfen. Dazu dient ein Einstellprogramm im YaST-Kontrollzentrum. Der richtige Einstellpunkt befindet sich dort unter Hardware -> IDE-DMA-Modus. Und tatsächlich, war für das fragliche DVD-Laufwerk der DMA-Modus ausgeschaltet. Die Option DMA ein behebt das Ruckeln bei der DVD-Wiedergabe und sorgt für flüssigen DVD-Genuß.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
« Laatste verandering: 28.09.07, 20:59:40 door Dr. SuSE »
Mit Digikam kann man nicht nur die Digitalkamera "entladen", das Programm beinhaltet auch Funktionen, um Photos in Alben zu verwalten, als HTML zu exportieren, auf CD zu archivieren oder aus einer Sammlung von Photos eine Diashow als mpeg-Film zu erzeugen.
Doch der Reihe nach, begeben wir uns anhand eines normalen Arbeitsablaufs in die Tiefen des Programms. Vor dem ersten Importieren von Photos aus der Kamera muß diese entweder automatisch erkannt oder eingestellt werden. Eine HP Photosmart 935 beispielsweise wurde nach einem Klick auf "Automatische Erkennung" unter dem Menüpunkt "Einstellungen -> Digikam einrichten" auf dem Reiter "Kameras" richtig erkannt. Alternativ kann man aus einer Liste von mehreren hundert Kameras die passende auswählen. Wo wir gerade beim Einrichten von Digikam sind, auf dem Reiter "Alben" sollte man auch gleich das gewünschte Verzeichnis für die Suche nach den Alben einstellen. Verzeichnisse mit Photos, die sich unterhalb des eingestellten Pfades befinden, werden automatisch als Alben angezeigt.
Ab SUSE Linux 9.1 Pro ist in der Regel keinerlei zusätzlicher Aufwand nötig, einfach Kamera und Rechner per USB-Kabel verbinden und die Kamera einschalten. Hat man die richtige Kamera eingestellt, erscheint sie unterhalb des Menüpunkts "Kamera". Ein Klick darauf öffnet ein neues Fenster, den DigikamCameraClient, in dem alle derzeit auf der Kamera gespeicherten Dateien angezeigt werden. Nun hat man die Wahl, entweder alle auf der Kamera gespeicherten Dateien in ein Album (Verzeichnis) herunterzuladen, nur eine Auswahl zu importieren oder sogar Dateien auf die Kamera zu sichern.
Neue Alben werden nur nach Klick auf "neues Album" erzeugt (wer hätte das gedacht). Die neuen Alben werden als Unterverzeichnisse des oben voreingestellten Album-Pfades erzeugt. Der Download geht dank USB relativ zügig. Bearbeiten lassen sich Photos in diesem Fenster nicht, es dient ausschliesslich zum Datentransfer. Sind alle Dateien auf dem Rechner, kann man den DigikamCameraClient schließen. Im Hauptfenster von Digikam erscheint jetzt ein neues Album mit den frisch aus der Kamera geholten Photos.
Die Alben lassen sich nach eingestelltem Datum, Kategorie oder schlicht Speicherreihenfolge sortieren. Zu jedem Album kann man eine Reihe zusätzlicher Angaben machen, die in einer XML-Datrei in jedem Verzeichnis gesichert werden. Vorsicht, ändert man den Titel des Albums, wird das entsprechende Verzeichnis umbenannt. Das Albumdatum wird nur in einer XML-Datei angepasst, auf den timestamp des Verzeichnisses haben Änderungen keinen Einfluß.
Änderungen an Photos lassen sich schon in dieser Ansicht durchführen, z.B. Drehungen um jeweils 90°, Spiegelungen oder Umwandlung in Schwarzweißbilder. Jede Änderung wird sofort gespeichert. Ein Doppelklick auf eines der Minibilder öffnet ein weiteres Digikam-Fenster, in dem sich die Photos in Originalgröße bzw. auf den Bildschirm skaliert ansehen lassen. In diesem Fenster kann neben dem Drehen von Photos eine Helligkeit/Kontrast/Gamma-Korrektur durchgeführt werden. Änderungen werden erst durch das Speichern wirksam.
So, jetzt sind die Bilder auf der Festplatte, schön sortiert in Alben, richtig gedreht sind sie auch, aber was nun? Digikam bietet die Möglichkeit, aus einem oder mehreren Alben eine Reihe von HTML-Seiten zu erzeugen, damit man seine Impressionen per Internet mit anderen teilen kann. Unter "Album -> HTML-Export" erreicht man den Dialog, um eine eigene Bildergalerie zu erstellen. Hier werden die zu exportierenden Alben ausgewählt, der Titel der Galerieseiten angegeben, Vorder- und Hintergrundfarbe und Zeichensatz eingestellt und wieviele Voransichtsbilder pro Zeile dargestellt werden sollen. Gesichert wird die HTML-Galerie per default in /home/[Benutzer]/Documents/. Wer nicht die Originaldateien exportieren will, kann die Bildgröße stufenlos anpassen. Die Funktion des Plugins zum Archivieren auf CD funktioniert ähnlich und setzt die Existenz von k3b voraus.
Für die meisten dürfte das HTML-Plugin vollauf ausreichen. Etwas schade ist, daß Filme, die evtl. in den Alben/Verzeichnissen liegen, nicht wenigsten in den erzeugten HTMl-Seiten verlinkt werden. Etwas unpraktisch ist darüber hinaus, dass man zwar verkleinerte Photos erzeugen kann, die auf eine Bildschirmseite passen, von dort aber nicht auf die Dateien in Originalgröße verlinkt werden kann. So muß man sich entscheiden, ob man die Galerie für den Bildschirm optimiert oder die Bilder in Originalgröße exportiert, damit der Besucher sich selbt Abzüge herstellen lassen kann. Dabei sprengen allerdings schon Bildgrößen von billigen 2 Megapixel-Kameras (z.B. 1600*1200) jede Bildschirmansicht. Umgehen lässt sich dieses Problem nur, wenn man das Erstellen von HTML-Seiten für jedes Bild abschaltet. Firefox z.B. stellt dann von sich aus die Photos auf den Bildschirm skaliert dar. Dabei sollte man allerdings an Verwandte und Freunde denken, die noch keine DSL-Flatrate haben. Denen sollte man die Bilder lieber als CD-Archiv überreichen. Die oben beschriebenen Funktionen bietet z.B. JAlbum, das ebenfalls unter Linux läuft.
Nebenbei, ein paar zusätzliche Plugins bietet das Update auf die jeweils aktuelle Version und dem Plugin-Paket das noch ein paar nützliche Helferlein nachrüstet, z.B. ein Plugin zum Erstellen und Drucken von Kalendern, diverse Batch-Prozessoren zum Umbenennen oder Umpacken von Bildern etc.
Alles in allem ist Digikam ein sehr brauchbares Programm. Es bietet alles, was Windows auch bietet, hier und da sogar deutlich mehr.
Bei Änderungen und Konfiguration an den Einstellungen rund um die Grafikkarte darf die grafische Umgebung ( X-Server ) nicht laufen! Dies erreicht man indem der Rechner im Runlevel 3 gestartet wird. Auch ist es nicht tragisch wenn mal was nicht klappt. sax2, das Konfigurationstool von SuSE, kennt eine Menge Parameter um die grafische Umgebung zur Mitarbeit zu überreden (sax2 --help).
Starte den Rechner im Runlevel 3. Dazu im Bootmenü in der Zeile Bootoptionen folgendes eingeben (bei neueren Suseversionen F2 drücken um die Zeile zu erreichen):
Code:
init 3 ENTER
Am Bootprompt als User Root ( der Admin bei Linux ) einloggen.
login: root ENTERTASTE
password: DAS ROOTPASSWORT ENTERTASTE
Achtung: Das Passwort wird "blind" eingegeben. Aus Sicherheitsgründen erfolgt keinerlei Bestätigung durch Sternchen oder andere Zeichen. Passwort eingeben und ENTERTASTE drücken.
Welcome to SuSE Linux Kernel 2.6.xxx.......
rechnername#
Wenn dies erscheint, ist man drin
Nun geht es weiter mit der eigentlichen Konfiguration.
sax2 -m 0=fbdev # wenn gar nichts will, setzt installiertes Paket xorg-x11-Xvfb voraus
In der Regel reicht es, den automatischen Vorschlag zu akzeptieren. Ist die Konfiguration gelaufen beendet sich sax2. Neustarten ist nicht notwendig. Einfach
Code:
init 5 eingeben ENTERTASTE
Hinweis:
******** Die Defaulttreiber unterstützen nicht alle 3 D, nur die Herstellertreiber. Bei AMD's ATI-Karten wird 3D bis zur Radeon 9700 vom linuxeigenen xorg-Treiber unterstüzt.
Hat man allerdings schon den aktuellen Herstellertreiber installiert, dann lautet der Befehl bei Nvidia:
Code:
sax2 -m 0=nvidia ENTER
und bei ATI
Code:
sax2 -m 0=fglrx ENTER
Oft gibt es Probleme seitens der Monitore, dass die sich nicht richtig zu erkennen geben und die Hardwareerkennung deshalb versagt. In dem Fall, also wenn alle obigen Massnahmen versagen, nicht den automatischen Vorschlag von sax2 akzeptieren, sondern in die Konfiguration einsteigen und selbst einen passenden Monitortypen wählen. Einer der Vesatypen passt immer. Ob alles richtig ist kann man durch klick auf den Testbutton ausprobieren.
« Laatste verandering: 02.11.06, 11:01:23 door Dr. SuSE »
Seit SuSE Linux Version 9.0 legt YaST während der Installation ein Backup des MBR ( Master Boot Record ) an. Dieser kann, wenn Du den Bootloader GRUB aus dem MBR entfernen willst, einfach wiederhergestellt werden. Starte dazu die Susie und rufe YaST als root ( der Linuxadmin ) auf. Wechsel in den Dialog
* System * Konfiguration des Bootloaders * Zurücksetzen
Wähle hier "MBR von Festplatte wiederherstellen". Der Bootloader GRUB wird hierdurch überschrieben und der Alte z.B. von windows wieder aktiviert.
2. Schritt
Starte W2k/XP und rufe die Datenträgerverwaltung auf. Lösche die NichtDos Partition(en) um die Susie zu löschen und lege in dem frei gewordenen Platz wieder Windowspartitionen an.
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WINDOWSSERVER VIA SAMBA AUFBAUEN ( !NUR FÜR DEN HEIMGEBRAUCH!)
Alle Schritte als User root ( der Linuxadmin ) durchführen.
Zuerst konfigurierst Du per yast->Netzwerkgeräte->Netzwerkkarte deine Netzwerkarte der Linuxmaschine, so dass sie sich im gleichen Subnetz befindet wie die Windowsmaschine(n).
Beispiel:
Linux: 192.168.1.10 XP: 192.168.1.11
192.168.1. ist für alle Geräte gleich einzutragen. Hinter dem Punkt werden sie einfach durchnummeriert. Jede Nummer darf es nur einmal im Netz geben!
Die Subnetmask ist 255.255.255.0
Routing: Standardgateway->Hier kommt die IP des Routers rein (falls vorhanden ), die wiederum im gleichen Subnetz sein muss. Passe die Ip-Adressen einfach deinen örtlichen Gegebenheiten an.
Rechnername und Nameserver:
Der Rechnername ist ja schon mit Linux vorgegeben und den werden wir auch nicht ändern.
In der ersten linken Spalte trägst Du als Nameserver die IP deiner Linuxmaschine ein, ist also identisch mit dem Eintrag den du zuvor im Feld IP-Adresse eingetragen hast. In unserem Beispiel 192.168.1.10
Beenden, Werte werden gespeichert und das Netzwerk aktiviert
Fertig mit Step 1
Prüfen:
ping -c3 192.168.1.11 und die Windowsmaschine muss antworten.
Nun kommt die Namensauflösung an die Reihe.
Drücke STRG+ALT+F2
login: root ENTERTASTE passwort: DAS ROOTPASSWORT EINGEBEN ENTERTASTE
Code:
mcedit /etc/hosts ENTER
füge alle IP-Adressen und Namen deiner Rechner ein
Sieht dann so aus:
192.168.1.10 linux 192.168.1.11 Name der Windowsmaschine eintragen u.s.w
Speichere die Änderung durch drücken von F2 und beende den Editor mit F10
Den Schritt solltest Du auch bei Windows durchführen. Dort findest Du bei Win2K/XP die Hostsdatei in
\winnt\system32\drivers\etc
Sie hat den gleichen Aufbau.
Drücke STRG+ALT+F7 um wieder zur grafischen Oberfläche zu gelangen
Starte das Kontrollzentrum->yast2module-Software-Software installieren oder löschen-Systemverwaltungsmodus-rootpasswort eingeben und nach folgenden Paketen suchen und diese installieren:
[printers] comment = All Printers path = /var/tmp create mask = 0600 printable = Yes browseable = No
[print$] comment = Printer Drivers path = /var/lib/samba/drivers write list = @ntadmin, root force group = ntadmin create mask = 0664 directory mask = 0775
[testshare] comment = testdaten path = /daten/test read only = No create mask = 0777 directory mask = 0777 guest ok = Yes
[videos] comment = Videodateien path = /daten/video read only = No create mask = 0777 directory mask = 0777 public = yes <-Dann brauchen keine Passworte eingerichtet werden guest ok = Yes
^^^^^^^^^^^^ Nach dem Muster kannst Du beliebige Shares hinzufügen
Änderung mit F2 speichern und mit F10 den Editor verlassen.
Benutzer anlegen zuerst bei Linux
tippe:
yast ENTERTASTE
wähle Sicherheit und Benutzer und lege Benutzer an ( die der Windowsmaschinen )
beende yast wieder
Nun die Benutzer Windows bekannt machen damit sie sich am Server anmelden können
Code:
smbpasswd -a username ENTERTASTE
password Das dazugehörige Passwort eingeben ENTERTASTE und nochmals bestätigen ENTERTASTE
Diesen Schritt für alle User wiederholen
Verzeichnis(se) zur Freigabe anlegen:
cd / ENTERTASTE
mkdir daten ENTERTASTE
mkdir /daten/test ENTERTASTE
mkdir /daten/video ENTERTASTE
u.s.w.
Vollen Zugriff auf die Verzeichnisse gewähren
Code:
chmod -R 0777 /daten ENTERTASTE
-R bedeutet rekursiv. Somit werden die Unterverzeichnisse bei der Rechteänderung in einem Rutsch mit eingeschlossen
Hoffe Du erkennt den Zusammenhang mit den Verzeichissen und der Pfadangabe in der testshare
Server starten
Code:
rcsmb start ENTERTASTE rcnmb start ENTERTASTE
Server neu starten nach Konfigurationsänderungen an der Datei smb.conf
Code:
rcsmb restart ENTERTASTE rcnmb restart ENTERTASTE
Server dauerhaft aktivieren in: Yast->System->Runleveleditor->Expertenmodus
in Runlevel 3 und 5
smb und nmb aktivieren
Thats all
Windowsrechner starten
Netzwerkumgebung klicken, suchen
Suchbegriff winserver ( der Netbiosname aus der Sambakonfigurationsdatei ) Er sollte nun gefunden werden.
Mit den Freigaben verbinden:
Rechtsklick auf Netzwerkumgebung
Netzlaufwerk verbinden klicken
Laufwerksbuchstaben wählen z.b. V: für Video
eintippen
\\winserver\video
Haken setzen bei Verbindung beim nächsten Start wieder herstellen.
und okay klicken
Nun kannst Du deine Videos unter Laufwerk V: auf der Linuxmaschine ablegen. Er verhält sich nun wie ein echter Windowsserver.
Bei deiner Linuxmaschine findest Du die Daten in /daten/video wieder.
Hinweis und Warnung:
Die Konfiguration ist ein Grundgerüst, eher für den Heimgebrauch ala Windows 9x, nichts für eine Produktivumgebung. Durch die Option guest ok = yes ist für das Verzeichnis die Passwortabfrage deaktiviert und mit chmod 0777 ist alles uneingeschränkt in den freigegebenen Verzeichnissen erlaubt (Vollzugriff Jeder). Auch ist er nicht als Domainserver ( PDC)konfiguriert, was für den Kundigen problemlos machbar ist.
Viel Spaß damit
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